Artenschutz

International

Im Washingtoner Artenschutzabkommen wird der Luchs in Anhang II ufgelistet.
Es sind Aus- und Einfuhrgenehmigungen und der Nachweis über die Unschädlichkeit für den Bestand notwendig.

Der Kanada Luchs wird in der Roten Liste der IUCN (Weltnaturschutzunion) nur als gering
gefährdet geführt.

Der Rotluchs ist eine nicht vom Aussterben bedrohte Art, aber die Bejagung dieser Tierart und
der Handel werden überwacht.
Sowohl in Kanada, in den Vereinigten Staaten als auch in Mexiko regulieren Bestimmungen die
Jagd auf die Rotluchse.

In Europa

In Europa wurde der Luchs in die Anhänge II und IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) der EU aufgenommen.
Die Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, besondere Schutzgebiete (FFH-Gebiete) zur Erhaltung des Luchses auszuweisen und die Art streng zu schützen.

Außerdem wird er noch durch die Berner- und Bonner Konvention geschützt.

Die spanische Regierung versucht seit dem Jahre 2001 den Pardelluchs durch ein Erhaltungszuchtprogramm vor dem Aussterben zu bewahren.

In Österreich liegt die Zuständigkeit für den Schutz des Luchses bei den einzelnen Bundesländern.
Im Jagdrecht gilt der Luchs in den meisten Bundesländern als ganzjährig geschonte Art.