Freitag 25. März 2011

Frühlingserwachen im Biotop

 

Wie jedes Jahr zieht es hunderte von Grasfrösche in der Paarungszeit in die Biotope im Naturschutzzentrum im Weitental. Heuer konnte man das Naturschauspiel Ende März beobachten.


Die an und für sich terrestrischen Frösche suchen in den ersten warmen Tagen im Frühjahr zwischen Februar und April das Wasser auf, da dort die Paarung stattfindet. Dazu klettert das Männchen auf den Rücken des Weibchens und gibt gleichzeitig
mit der Eiablage sein Sperma ab.
Das Weibchen legt zwischen zwei- und viertausend Eier, die Laich heißen. Sie sind durch eine Gallertschicht geschützt und
kleben in Klumpen zusammen.
Wie schnell sich die Eier entwickeln hängt von der Wassertemperatur ab.
Nach etwa zehn Tagen haben die Kaulquappen den gesamten Vorrat an Gallert aufgefressen.

Während der nächsten zwölf bis vierzehn Wochen wachsen ihnen Arme und Beine und ihre Schwänze bilden sich zurück.